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STOP-ARMUT-KONFERENZ 28.10.2017 in Zürich: MIT GELD GUTES TUN?

STOP-ARMUT-KONFERENZ 28.10.2017 in Zürich: MIT GELD GUTES TUN?

Die Weltgemeinschaft weiss, dass sie Erfolge im Kampf gegen die Armut nur gemeinsam erzielen kann. Vom 25. bis 27. September 2015 tagte die UN-Generalversammlung in New York und verabschiedete einen Weltzukunftsvertrag: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit 17 Zielen. Darin verpflichtet sich die Weltgemeinschaft, drängende Herausforderungen für die Zukunft unseres Planeten gemeinsam anzugehen. An erster Stelle steht dabei das Ziel, extreme Armut in allen Formen zu beseitigen. Im Video werden wir vier Ziele des Weltzukunftsvertrags vorgestellt und ihr Bezug zur Armutsreduzierung.

Das Geschäft mit der Armut | In AFRIKA u. SÜDAMERIKA

Der große Hunger ist vorbei. In den Märkten Europas und Nordamerikas verzeichnen die großen Lebensmittel-Konzerne kaum noch Wachstum. Unternehmen wie Nestlé und Unilever vertreiben deswegen zunehmend Produkte in Afrika oder Brasilien.
Weltweit gibt es laut Schätzungen der Konzerne etwa drei Milliarden Konsumenten mit geringem Einkommen – ein riesiges Verkaufspotential. Allerdings lassen sich an ärmere Familien nur kleine Packungsgrößen gut verkaufen. Denn diese Menschen leben förmlich von der Hand in den Mund. Sie können täglich nur das ausgeben, was sie gerade verdient haben. Deshalb reicht der Verdienst nur für den Kauf von Kleinstpackungen. Dabei sind diese anteilig viel teurer als große.

Miniprodukte verhelfen zu Maxiprofit

Nestlé packt für die neuen Kunden Markenprodukte wie “Maggi”, “Alete” oder “Nescafé” in kleinere Portionen, reichert sie je nach Land und Bedarf mit Extra-Nährstoffen an und bringt sie zu vermeintlich geringerem Preis quasi bis vor die Haustür. “Nestlé kommt zu Dir”, heißt es in Brasilien. In den Favelas oder abgelegenen Stadtvierteln, wo Supermärkte zu Fuß schlecht zu erreichen sind, vertreiben freiberufliche Verkäuferinnen die Produkte. Und wer etwas auf sich hält, kauft so ein.

 

Playlist mit Dokumentationen über Armut:

 

 

STOP-ARMUT-KONFERENZ 2017: MIT GELD GUTES TUN?

 

Geldmangel ist eines der grössten Hindernisse für ein blühendes Leben. So leiden zum Beispiel 780 Millionen Menschen Hunger während gleichzeitig unser westlicher Lebensstil mehr Ressourcen verlangt, als die Erde in einem Jahr generieren kann. Die Vereinten Nationen haben einen sehr ambitionierten Aktionsplan mit 17 Zielen zur nachhaltigen Entwicklung aller Länder beschlossen – die Agenda 2030. Die Umsetzung kostet Milliarden – Geld, für das nicht nur Staaten, sondern auch die Zivilgesellschaft aufkommen muss.

Wir haben Möglichkeiten, in eine nachhaltige Entwicklung unserer Erde zu investieren und Armut zu lindern. Die StopArmut-Konferenz 2017 informiert und zeigt anhand der folgenden 3 Schwerpunkte Handlungsmöglichkeiten auf:

Geld FAIRstehen: Entstehung von Geld. Was machen die Banken mit unserem Geld? Grundlagen unseres Finanzsystems und Grenzen des Wachstums.
Geld FAIRteilen: Wirkungsvoll spenden. Welche Projekte lindern Armut effektiv? Wie viel brauche ich zum Leben? Gerechter Lebensstil.
Geld FAIRmehren: Geld gut verwalten und nachhaltig investieren.

Martin Rohner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Alternativen Bank Schweiz wird das Hauptreferat halten.

 

Datum & Zeit 28.10.2017 08:30 – 28.10.2017 17:30
Ort Reformierte Kirchgemeinde Zürich-Wipkingen
Veranstalter StopArmut www.stoparmut.ch/konferenz
Kontakt Rebecca Stankowski, rebecca.stankowski(at)stoparmut.ch

 

http://www.stoparmut.ch

R.I.P. Polo Hofer

The ethics of trophy hunting