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Richard David Precht: Die digitale Revolution

Richard David Precht: Die digitale Revolution

Hat der Precht wirklich recht was die digitale Revolution betrifft?

Beim obigen Gespräch ist es sehr hilfreich, wenn man die Geschwindigkeit auf 1,5 erhöht da der Moderator einfach zu lange und zu langsam spricht und die Thematik wahrscheinlich nicht wirklich verstanden hat. Dennoch ist es natürlich wichtig, dass Leute aller Altersgruppen über diese Thematik bescheid wissen.

Weiss der alte Zausel überhaupt noch worüber er spricht?

Infografik zur digitalen Transformation

Hier noch ein interessantes Feedback aus den YouTube-Kommentaren:

Sehr geehrter Herr Precht, ich bin auf Youtube auf die Diskussion am 17.03.2017 gestoßen. Mag sein, dass Sie schon viele ähnliche Zuschriften dazu erhalten haben. Aber ich möchte trotzdem eine ganze Reihe von Kritikpunkten vortragen.

1) Ihre Argumentation basiert überwiegend auf der marxistischen Kapitalismuskritik des 19. Und 20. Jahrhunderts.

Demnach war die Übernahme von Arbeit eine „Eine wunderbare Utopische Vorstellung“ zu Gunsten der Arbeiterklasse. Was Sie aber völlig verkennen ist, dass die heute Digitalisierung auch Internationalisierung und Globalisierung bedeutet; d.h. der heutige „Digital-Arbeiter“ hat als Konkurrenz z.B. – Türkische Call-Center-Agents, die gut Deutsch sprechen – Indische Programmierer, die viel preiswerter sind etc.

2) Sie postulieren, die digitale Revolution sei das Ende der Entfremdung.

Aber das Gegenteil ist der Fall: – DRadio berichtete über sogenannte „Click-Worker“. Sie sind überall auf der Welt tätig und erledigen einfache Aufgaben: Kategorisieren von Mode auf Fotos für eine Modeagentur, Verfassen von einfachen Werbetexten, überprüfen von einfachen Berechnungen, Übersetzungen, Auftragsbearbeitung. Diese Arbeiten werden weltweit vergeben und sind schlecht bezahlt. Sie erzeugen ein neues, globales Proletariat; das betrifft z.B: – Freelancer, die in der Modebranche, – Softwareentwickler im IT-Bereich . – Den Bildungsbereich, wo zunehmend Fortbildungen als Video angeboten werden; d.h. der Schüler hat keinen persönlichen Kontakt zu seinem Lehrer mehr. Konnte der Industriearbeiter noch von Entfremdung nur während seiner 10-stündigen Schicht sprechen, so erlebt der Digital-Worker Entfremdung in mehrfacher Hinsicht; d.h. Arbeit 24/24h lang und das noch Vertraglich, räumlich, kulturell.

3) Aufgrund Ihre Fokussierung auf die marxistischen Kapitalismuskritik des 19. Und 20. Jahrhunderts auf Europa ignorieren Sie leider auch viele globale Aspekte.

So stimme ich Ihrer Aussage nicht zu, es gäbe keine Expansion der Märkte mehr. Das ist einfach Unsinn: Man betrachte mal die Asean-Staaten, sowie Indien und den Kontinenten Afrika. Was Sie auch ignorieren, ist dass die EU schon heute in vielen Afrikanische Staaten Schaden anrichtet, weil wir dorthin Schlachtabfälle exportieren und damit die bäuerliche Wirtschaft tot machen. Also, was soll eine Digitalisierung in solchen Ländern, wo sich das Familienoberhaupt kulturell dadurch profiliert, dass er eine große Menge an Kamelen besitzt? Wie stellen Sie sich das vor?

4) Warum nahm die Kreativität nach der Jahrtausendwende ab?

Als studierter Volks- und Betriebswirt verweise ich auf das Gesetz des „Abnehmenden Grenznutzens“. Vereinfacht gesagt: Jede stürmische Entwicklung verlangsamt sich irgendwann trotz gleichbleibendem Inputs.
MfG M. Fraude

The Future of Education – Dr. Devin Vodicka

California Superintendent of the Year, Dr. Devin Vodicka will share insights about educational transformation and digital learning. Learn about the exciting journey of the Vista Unified School District as it has embraced personalized learning with extensive use of digital/blended resources. Dr. Vodicka will also connect local efforts with emerging national and state initiatives such as Computer Science for All, Future Ready Schools, and #GoOpen.

 

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